Definition
  • Die Andrologie ist die Lehre von den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und
    deren Störungen in allen Lebensphasen. Die
    Andrologie kann also auch als Männerheilkunde
    bezeichnet werden, wobei der Androloge als
    Pedant zum Frauenarzt( Gynäkologen ) zu
    sehen ist und sich mit den spezifischen männ-
    lichen Problemen seiner Patienten befasst.
Zentralen Themen der Andrologie:






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Störungen der Hormonbildung im Hoden (Hypogonadismus)

Eine Beeinträchtigung der Hormonbildung im Hoden (Testosteronmangel) führt zu schweren Störungen des Befindens und der Körperfunktionen (Blutbildung, Knochenstoffwechsel, Anabolismus, kognitive Funktionen, Stimmung, Libido und Erektionsfähigkeit).

Die vielfältigen Ursachen eines derartigen Hypogonadismus, der grob in primären, sekundären und Alters-Hypogonadismus eingeteilt wird, werden vom Andrologen erkannt,  wobei heute ebenfalls genetische Ursachen eine große Rolle spielen.

Die exakte Diagnostik eines Testosteronmangels und die Durchführung einer effektiven Substitutionstherapie mit Gelen, Tabletten, Kapseln oder Injektionen verbessert nicht nur die Lebensqualität des Patienten, sondern beugt auch schweren Folgeschäden  (z.B. Knochenfrakturen) vor.

Die sorgfältige Überwachung einer Testosteronsubstitution, die meistens lebenslang erfolgen muss, und das Erkennen eventueller Kontraindikationen gehören zu den Aufgaben des Andrologen.

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